Die tragischen Stimmen
"Geboren 1896, gehört Gonzato zu jener Generation, die alles gesehen hat. Seit vielen, vielen Jahren schon trennt, schnürt und zerreißt der Stacheldraht Menschen, ihr Fleisch, ihre Seelen: seit dem fernen Ersten Weltkrieg. Der Stacheldraht ist würdig, nunmehr als Symbol unserer tragischen Ära genommen zu werden. Inmitten unermesslicher Einsamkeit, die sich plötzlich in uns auftut, flößen die tragischen Stimmen Schweigen ein. Und sie sollten lehren, weniger böse zu sein, wenn es den Menschen möglich ist."
Giuseppe Ungaretti, "Die tragischen Stimmen von Guido Gonzato", Edizioni del Milione, Mailand, 1952
"Geboren 1896, gehört Gonzato zu jener Generation, die alles gesehen hat. Seit vielen, vielen Jahren schon trennt, schnürt und zerreißt der Stacheldraht Menschen, ihr Fleisch, ihre Seelen: seit dem fernen Ersten Weltkrieg. Der Stacheldraht ist würdig, nunmehr als Symbol unserer tragischen Ära genommen zu werden. Inmitten unermesslicher Einsamkeit, die sich plötzlich in uns auftut, flößen die tragischen Stimmen Schweigen ein. Und sie sollten lehren, weniger böse zu sein, wenn es den Menschen möglich ist."
Giuseppe Ungaretti
Giuseppe Ungaretti, "Die tragischen Stimmen von Guido Gonzato", Edizioni del Milione, Mailand, 1952
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